Michael Jay Fotograf Berlin

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Mit Fotolia, Shutterstock, iStock und Co Geld verdienen – Stockfotografie (Buch)

Geld verdienen mit Fotolia, Shutterstock, iStock, Stockfotografie

(English speaking friends will find some info at¬†the bottom of this post ūüėČ )

Normalerweise schreibe ich diesen Blog in englisch. Heute ausnahmsweise ein deutscher Blogpost, denn diese Nachricht ist (zumindest vorerst) nur f√ľr¬†Leser aus dem deutschsprachigen Raum interessant: In wenigen Wochen erscheint ein neues Buch auf dem Markt, und es wird meinen Namen auf dem Titel tragen.

Der dpunkt.verlag hat mich auf Empfehlung von Corinna Gissemann (hier ihr Buch zur Food-Fotografie ebenfalls aus dem¬†dpunkt.verlag) im vergangenen Herbst gefragt, ob ich die vielen Erfahrungen und das unter anderem hier im Blog stets weiter gegebene Wissen nicht auch einmal in kompakterer Form verarbeiten m√∂chte. Nach acht Monaten – mal¬†mehr und mal weniger intensiver –¬†Arbeit¬†wurden¬†nun die letzten Korrekturen durch meinen Lektor Boris Karnikowski¬†und mich vorgenommen, damit das Endergebnis bald aus der Druckerpresse kommt. Vielen Dank¬†auch f√ľr die¬†inhaltliche Unterst√ľtzung durch¬†den Fachkollegen Markus Gann (unter Stockfotografen als “magann” bekannt und Betreiber des Stockfotoforum).

Das Buch wird also in wenigen Wochen erscheinen und kann ab sofort bestellt werden:

Am liebsten nat√ľrlich beim Verlag selbst (ohne H√§ndlerspanne ist auch die Autorenbeteiligung gr√∂sser ūüėČ ):¬†http://dpunkt.de/buecher/12505/9783864903700-stockfotografie.html

Aber selbstverständlich ist es auch bei Amazon zu bestellen: https://www.amazon.de/Stockfotografie-Fotolia-Shutterstock-Geld-verdienen/dp/386490370X/ (Affiliate Link)

Oder √ľber die Seite des deutschen Buchhandels: https://www.buchhandel.de/buch/Stockfotografie-9783864903700

Was kann man aus dem Buch lernen?

Ich habe¬†1999 die erste digitale Kompaktkamera in der Hand gehalten, ab 2001 dann¬†bei einer der ersten digitalen Bildagenturen (ImagePoint aus der Schweiz gibt es heute noch) einige Fotos zum Verkauf angeboten und mich zwei, drei Mal im Jahr √ľber eine Verkaufsmeldung gefreut. Anfang 2007 wollte ich mehr daraus machen, also habe mich bei iStockphoto und Shutterstock beworben. Bei beiden wurde ich abgelehnt, das Ziel von drei Bewerbungsfotos f√ľr iStock erschien mir einfacher als zehn gute Bilder f√ľr Shutterstock zu finden. So bin ich vorerst bei iStock geblieben, habe mich dort¬†exklusiv verpflichtet, war im Forum aktiv und wurde bald gefragt, ob ich zusammen mit Jasmin Awad (Cobaltstock) das deutschsprachige Forum betreuen m√∂chte.¬†Nach meinem Umzug nach Berlin habe ich auch im hiesigen B√ľro f√ľr iStock gearbeitet und mit tausenden von Bildk√§ufern telefoniert oder auf Messen gesprochen.

Als Getty in 2012¬†die¬†schon viele Jahre vorher¬†√ľbernommene Tochter iStock schlie√ülich st√§rker in die eigene Organisation einband und unser B√ľro in Berlin schlo√ü,¬†wollte ich eigentlich einen neuen Job suchen. Dann habe ich mich aber entschieden, das Hobby¬†zum Beruf zu machen: Fotografisch war ich sicher nie der Superstar, aber zusammen¬†mit meiner betriebswirtschaftlichen Ausbildung, meinen Erfahrungen in der Software-Entwicklung und der Begeisterung f√ľr das Schreiben ergaben sich in den¬†letzten Jahren unerwartet viele M√∂glichkeiten, mich mit noch weiteren Aspekten dieses Jobs zu besch√§ftigen. Inzwischen schaue ich unter anderem selbst jede Woche einige tausend Bilder anderer Fotografen an, schreibe f√ľr diverse Online-Publikationen und bin mit meinen Fotos bei Agenturen vertreten, die ich vor wenigen Jahren noch gar nicht kannte und bei denen ich mich auch nie zu bewerben getraut h√§tte.

Meine Fotografie hat von den Erfahrungen sicher profitiert

Meine Fotografie hat von den Erfahrungen sicher profitiert

Ich glaube, diese Hintergr√ľnde geben mir einen ganz anderen Einblick in die Stockfotografie als Branche und Markt, als sie ein “normaler Anbieter” erwerben kann. Und sie fliessen in meine Ansichten √ľber Agenturen, Fotografie, Organisation und Vermarktung ein. Das hei√üt nicht, dass ich der Inhaber der absoluten Wahrheit bin – ganz im Gegenteil, eine meiner¬†Erfahrungen aus Gespr√§chen mit vielen Anbietern ist, dass es kein richtig oder falsch gibt, keinen goldenen Weg zum Erfolg, sondern dass jeder seine eigenen Methoden finden muss.

Also sehe ich ein¬†Buch √ľber Stockfotografie als Orientierungshilfe, in dem¬†man nach L√∂sungen oder Verbesserungen f√ľr die eigenen Problemstellungen suchen kann. Nach welchen Aspekten beurteilen die Reviewer, ob ein Bild qualitativ und inhaltlich f√ľr¬†ihre Agentur geeignet ist? Warum wird ein Bild bei einer Agentur akzeptiert und bei einer anderen abgelehnt? Was sind √ľberhaupt gute Stockfotos und warum¬†werden aus¬†“guten Bildern” nicht zwangsl√§ufig auch Bestseller bei Agenturen?

Es ist am Ende nat√ľrlich eine sehr dankbar Aufgabe, ein Buch √ľber Stockfotografie zu schreiben.¬†Zu jedem anderen Thema ist es nicht ganz klar, ob und wof√ľr¬†man jetzt knapp ‚ā¨ 30 ausgeben soll oder nicht¬†– bei der Stockfotografie geht es aber schlie√ülich um Geld, und auch nur eine gute Idee, die durch das Buch inspiriert wird, kann die Ausgabe sehr schnell wieder einspielen. Sei es eine Agentur, die man noch¬†nicht gekannt hat; oder¬†eine Fehlerquelle, auf die man bisher nie geachtet hat und die zu vielen Ablehnungen f√ľhrte; oder dass man sich manchmal einfach nur ein paar Meter bewegen muss, um ein viel besser verkaufbares Bild zu schiessen.

Ich hoffe also, dass jeder Leser¬†die eine oder andere Information in dem Buch findet, die ihn fotografisch oder verkaufstechnisch weiter bringt. Und wer¬†von mir nichts mehr lernen kann, dem seien die Interviews am Ende des Buchs mit den Agenturen Westend61 und EyeEm sowie mit den Stockfoto-Profis Jonathan Ross und Sean Locke nahe gelegt, die freundlicherweise ebenfalls ihre Erfahrungen und ihr Branchenwissen stets mit uns teilen. ūüôā

To my English speaking friends

Dear friends, followers, readers – for once I can not share this with you at the moment. I have worked on a book on stock photography for the past eight months but it will be published in German only at this time. However, if you feel that you would love this book to be translated and published in English as well, there is something you can do: My publisher has a partner in the US that has already translated several books for the English speaking market. So why not drop them a note on their contact form that you’d be interested in seeing the book on stock photography being published by them as well:¬†http://www.rockynook.com/contact-us/

Thanks for your interest and support over the last years, now and in the future. ūüôā

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